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Es lei­tet einen Men­schen ja viel in sei­ner Bio­gra­phie. Die Sprü­che, die beim Den­ken hel­fen, lösen sich ab. Ein Motto ein Leben lang – wer hält das durch? Des­halb soll auch im Fol­gen­den regel­mä­ßi­ge Ergän­zung sein.

Lud­wig Mar­cu­se (1891–1971), in den 1930ern der Begrün­der des skep­ti­schen Huma­nis­mus, gab sich (wahr­schein­lich) 1912 in einem Auf­satz am Fried­rich Wer­der­schen Gym­na­si­um in Ber­lin fol­gen­des Cre­do, zitiert nach: Mein zwan­zigs­tes Jahr­hun­dert. Auf dem Weg zu einer Auto­bio­gra­phie. Mün­chen 1960, S. 140:

»›Wir Humanisten‹ sind weder ›Wächter eines Tempels‹, noch wird die Welt an uns genesen. Wir haben die viel bescheidenere, aber wichtige Aufgabe, das Lebendige einer großen Tradition in die Gegenwart hineinzuwirken.«

Arthur Pfungst

Arthur Pfungst (9. März 1864–3. Okto­ber 1912) ent­stamm­te einem jüdi­schen Eltern­haus, Er war Frei­den­ker und Huma­nist, Erfin­der und Betriebs­wirt, viel­sei­ti­ger Auto­di­dakt, pro­mo­vier­ter Natur­wis­sen­schaft­ler, Über­set­zer, Publi­zist und Spon­sor von Frei­bi­blio­the­ken, Lese­hal­len und Volks­häu­sern.

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Kurt Arnold Findeisen

Kurt Arnold Find­ei­sen (Pseud­onym: Wen­de­lin Dudel­sack) wur­de 1883 im glei­chen Zim­mer im glei­chen Haus wie ich dann spä­ter 1949 gebo­ren, Zwi­ckau, Park­stra­ße 3. Er starb 1963 in Dres­den. Es hängt eine Tafel an sei­nem (und mei­nem) Geburts­haus, die ihn als „Dich­ter des Sach­sen­lan­des“ wür­digt. Sein Leit­spruch war: „Die Hei­mat ist das Herz der Welt“.

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