Weltanschauung – Definition

Welt­an­schau­un­gen sind alle kul­tu­rel­len Deutungs­systeme, Reli­gio­nen einge­schlossen, mit denen die Men­schen gemein­schaft­lich ihre Stel­lung in der Natur und die For­men ihres sozia­len Lebens zu ver­ste­hen und zu regeln suchen, und die ihnen Ori­en­tie­rung geben hin­sicht­lich des Gan­zen ihrer Lebens­umstände. Ent­sprechungen für das Wort in ande­ren Spra­chen feh­len, oder es ist dort – im Franzö­sischen und Eng­li­schen – ein Lehn­wort.

Im enge­ren Ver­ständ­nis und im deut­schen Verfassungs­recht seit 1919 gebräuch­lich ist Welt­anschauung „eine wer­ten­de Stellung­nahme zum Welt­ganzen, wel­che allein unter imma­nen­ten Aspek­ten Ant­wort auf die letz­ten Fra­gen nach Ursprung, Sinn und Ziel der Welt und des mensch­lichen Lebens zu geben sucht.“ (Mer­tes­dorf 2008, S. 129). Die­se eine Tran­szen­denz ver­nei­nen­de Sicht ist wesent­lich Pro­dukt der Frei­denker­bewegung, der Säkulari­sierung und beson­ders der Revo­lu­ti­on von 1918.

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Weltanschauung

Welt­an­schau­un­gen sind alle kul­tu­rel­len Deu­tungs­sys­te­me, Reli­gio­nen ein­ge­schlos­sen, mit denen die Men­schen gemein­schaft­lich ihre Stel­lung in der Natur und die For­men ihres sozia­len Lebens zu ver­ste­hen und zu regeln suchen, und die ihnen Ori­en­tie­rung geben hin­sicht­lich des Gan­zen ihrer Lebens­um­stän­de.

Ent­spre­chun­gen für das Wort in ande­ren Spra­chen feh­len, oder es ist dort – im Fran­zö­si­schen und Eng­li­schen – ein Lehn­wort.

Wer sich theo­re­tisch oder prak­tisch im Umfeld von orga­ni­sier­tem Huma­nis­mus und Frei­den­ker­tum bewegt, wird sich zwangs­läu­fig zum Begriff „Welt­an­schau­ung“ ver­hal­ten. Eini­ge Tex­te von mir äußern sich dazu mehr oder min­der direkt.

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