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Es lei­tet einen Men­schen ja viel in sei­ner Bio­gra­phie. Die Sprü­che, die beim Den­ken hel­fen, lösen sich ab. Ein ein­zi­ges Motto ein Leben lang – wer hält das durch? Des­halb soll auch im Fol­gen­den regel­mä­ßi­ge Ergän­zung sein.

Lud­wig Mar­cu­se (1891–1971), in den 1930ern der Begrün­der des skep­ti­schen Huma­nis­mus, gab sich (wahr­schein­lich) 1912 in einem Auf­satz am Fried­rich Wer­der­schen Gym­na­si­um in Ber­lin fol­gen­des Cre­do, zitiert nach: Mein zwan­zigs­tes Jahr­hun­dert. Auf dem Weg zu einer Auto­bio­gra­phie. Mün­chen 1960, S. 140:

»›Wir Humanisten‹ sind weder ›Wächter eines Tempels‹, noch wird die Welt an uns genesen. Wir haben die viel bescheidenere, aber wichtige Aufgabe, das Lebendige einer großen Tradition in die Gegenwart hineinzuwirken.«

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Bedeutungsverlust der Kirchen

Über ihr Ende als Verkünder einer allgemeinen Moral und die gesellschaftlichen und rechtlichen Folgen

 

Die Stel­lung der Kir­chen in Deutsch­land nach 1945 – die fort­be­stehen­de Ein­heit von Thron und Altar – hängt eng mit der Geschich­te der Bun­des­re­pu­blik zusam­men. Sicher­ten sich die Kir­chen in der Bun­des­re­pu­blik nach dem Zwei­ten Welt­krieg die in der Revo­lu­ti­on 1918/19 erreich­te Frei­heit vom Staat, wei­te­ten sie ihre Rech­te im Kal­ten Krieg noch aus und zogen aus der gleich­zei­ti­gen Garan­tie von Leis­tun­gen durch den Staat zusätz­li­che Vor­tei­le.

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Humanismus und Pazifismus – Beitrag zu einer aktuellen Debatte in der „säkularen Szene“

Pazifismus

 

Sucht man heu­te in der Pres­se das Wort Pazi­fis­mus, dann fin­det es sich meist in nega­ti­ver Anwen­dung als fei­ges Ver­hal­ten, aber zugleich als etwas, was im Bewusst­sein der deut­schen Bevöl­ke­rung zu über­win­den sei, weil die Welt­la­ge es erfor­de­re. Im Umkehr­schluss kann man fol­gern, dass Pazi­fis­mus weit ver­brei­tet ist.

 

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Lutherehrung 2017

Im Fol­gen­den eini­ge kur­ze Anmer­kun­gen in 13 The­sen. Sie ent­stan­den zur eige­nen Vor­be­rei­tung im Vor­feld des Podi­ums „Luther und der Huma­nis­mus“ auf dem „Huma­nis­ten­tag“ am 17. Juni 2017 in der Nürn­ber­ger „Meis­ter­sin­ger­hal­le“. Das Foto (von Joa­chim Gre­be) zeigt die Teil­neh­mer der Podi­ums­de­bat­te von rechts nach links: Dr. Andre­as Fincke, Prof. Dr. Armin Pfahl-Trau­g­h­­ber, Dr. Frank Schul­ze und Dr. Horst Gro­schopp.

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