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Es lei­tet einen Men­schen ja viel in sei­ner Bio­gra­phie. Die Sprü­che, die beim Den­ken hel­fen, lösen sich ab. Ein ein­zi­ges Motto ein Leben lang – wer hält das durch? Des­halb soll auch im Fol­gen­den regel­mä­ßi­ge Ergän­zung sein.

Lud­wig Mar­cu­se (1891–1971), in den 1930ern der Begrün­der des skep­ti­schen Huma­nis­mus, gab sich (wahr­schein­lich) 1912 in einem Auf­satz am Fried­rich Wer­der­schen Gym­na­si­um in Ber­lin fol­gen­des Cre­do, zitiert nach: Mein zwan­zigs­tes Jahr­hun­dert. Auf dem Weg zu einer Auto­bio­gra­phie. Mün­chen 1960, S. 140:

»›Wir Humanisten‹ sind weder ›Wächter eines Tempels‹, noch wird die Welt an uns genesen. Wir haben die viel bescheidenere, aber wichtige Aufgabe, das Lebendige einer großen Tradition in die Gegenwart hineinzuwirken.«

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Noch etwas über Humanismus

Zum drit­ten Mal ver­lieh die Katho­­lisch-Theo­­lo­gi­­sche Fakul­tät der Uni­ver­si­tät Erfurt den Erich-Klein­ei­­dam-Preis. Preis­trä­ger wur­de Dr. Flo­ri­an Baab, inzwi­schen Aka­de­mi­scher Rat an der Katho­­lisch-Theo­­lo­gi­­schen Fakul­tät der West­fä­li­schen Wil­helms-Uni­­ver­­­si­­tät Müns­ter. Er bekam am 3. Juli 2015 den Preis für sei­ne Erfur­ter Dis­ser­ta­ti­on „Was ist Huma­nis­mus? Geschich­te des Begrif­fes, Gegen­kon­zep­te, säku­la­re Huma­nis­men heu­te“.

Dazu habe ich mich in einer Rezen­si­on aus­führ­lich geäu­ßert. Dies war wohl der Grund, mich zu einer Podi­ums­dis­kus­si­on im Anschluss an die aka­de­mi­sche Ver­an­stal­tung ein­zu­la­den (Foto:  S. R. Krebs; v. links: Prof. Dr. Eber­hard Tie­fen­see, Dr. Andre­as Fincke, Dr. Flo­ri­an Baab, Dr. Horst Gro­schopp).
 

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Sachsen – kirchenhöriges Musterland

Nach dem Kopf­­­tuch-Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts wird sich die reli­­gi­ös-welt­­an­­schau­­­li­che Land­schaft in Deutsch­land wei­ter plu­ra­li­sie­ren – wahr­schein­lich an Sach­sen vor­bei. Das Feld der Reli­gi­ons­po­li­tik ist dort kon­ser­va­tiv bestellt. Man wird über­haupt sehen, wel­che Kräf­te in wel­chen Par­tei­en hier Posi­tio­nen ent­wi­ckeln. Die LINKE in Sach­sen robbt sich als ers­te Frak­ti­on in einem deut­schen Lan­des­par­la­ment an die­sen ange­lieb­ten Sek­tor her­an. Ihr Frak­ti­ons­mit­glied André Schollbach hat zwi­schen Anfang Novem­ber 2014 und Mit­te März 2015 immer­hin 23 „Klei­ne Anfra­gen“ gestellt, vor­wie­gend zur Kir­chen­fi­nan­zie­rung.

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Anstiftung zum Vanillasex

ZWICKAU. (hpd) Vori­ge Woche, pünkt­lich zum Valen­tins­tag, kam der Film “Fif­ty Shades of Grey” in die Kinos und in aller Mun­de. In den USA hat der Film bereits über acht­zig Mil­lio­nen Dol­lar ein­ge­spielt. Er bricht auch in Deutsch­land Besu­cher­re­kor­de. Beson­ders in katho­lischen Gegen­den fei­ert er Tri­um­phe. Die Medi­en­land­schaft ver­kün­det seit Wochen einen sen­sa­tio­nel­len Sado­­ma­­so-Film. Was für eine Irre­füh­rung, meint der Kulturwissen­schaftler Horst Gro­schopp in sei­ner Film­kri­tik.

 

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Konfessionslosigkeit und Glauben

ZWICKAU. (hpd) “Wor­an glau­ben die, die nicht glau­ben?” war am 13./14. Febru­ar 2015 das The­ma einer Tagung der “Evan­ge­li­sche Aka­de­mie der Nord­kir­che” im “Haus der Kir­che” in Güs­trow, für das sich immer­hin um die fünf­zig, über­wie­gend älte­re Gäs­te inter­es­sier­ten. Güs­trow erin­nert an die DDR-Athe­is­­mus­ge­­schich­­te. Dass nun hier im ehe­ma­li­gen “Rüst­haus” der evan­ge­li­schen Kir­che über Wert­hal­tun­gen und Lebens­ein­stel­lun­gen von Kon­fes­si­ons­frei­en – in Kir­chen­spra­che immer “Kon­fes­si­ons­lo­se” – auf Basis von neue­ren sozio­lo­gi­schen Befun­den von Kir­chen­ex­per­tin­nen dis­ku­tiert wird, illus­triert die Befind­lich­keit der “Nicht­glau­ben­den”.

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