Kurt Arnold Findeisen

Kurt Arnold Find­ei­sen (Pseud­onym: Wen­de­lin Dudel­sack) wur­de 1883 im glei­chen Zim­mer im glei­chen Haus wie ich dann spä­ter 1949 gebo­ren, Zwi­ckau, Park­stra­ße 3. Er starb 1963 in Dres­den. Es hängt eine Tafel an sei­nem (und mei­nem) Geburts­haus, die ihn als „Dich­ter des Sach­sen­lan­des“ wür­digt. Sein Leit­spruch war: „Die Hei­mat ist das Herz der Welt“.

Find­ei­sen war ein gro­ßer Beför­de­rer alles Säch­sisch-Hei­mat­li­chen, mit einem Schwer­punkt auf dem Vogt­land, der seit Beginn des Ers­ten Welt­krie­ges bis in die DDR hin­ein, also über vier Sys­te­me hin­weg, ein tat­kräf­ti­ger und des tref­fen­den Wor­tes mäch­ti­ger Hei­mat­schutz­bünd­ler war, der Hei­mat­kunst und Hei­mat­ge­fühl nicht ein­fach nur bestärk­te, son­dern viel davon erfand. Er hat sogar bewie­sen, dass es ein „Säch­si­sches Lachen“ (1926) gibt. Aber er war auch ein bedeu­ten­der Schrei­ber von His­to­ri­en­ro­ma­nen.

Ihm wer­de ich mich zuwen­den und viel­leicht ent­steht ein Buch mit dem Titel: „Bliem­chen­gaf­fee“ und „Ber­mett“. Die Erfin­dung des „säch­si­schen Gemüts“ 1920–1940 und der Bei­trag des „Volks­dich­ters“ Kurt Arnold Find­ei­sen.

In mei­nem “Heimat”-Text ste­hen paar Sät­ze über KAF.