Himmlischer Fußball

Foto: pixabay.com, gemeinfrei

Es soll einen Fuß­ball­gott geben, sagen sogar Men­schen, denen es nach ihrem Glau­ben ver­bo­ten ist, einen ande­ren Gott neben dem ihrer Haupt­re­li­gi­on zu haben. Ande­re wie­der­um sagen, Fuß­ball sei eine Reli­gi­on und heu­te mäch­ti­ger in ihrem Gebrauch als Islam und Chris­ten­tum zusammen.

Gehört Humanismus zu Deutschland?

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Worum geht es?

Foto: Siegfried KrebsWer täg­lich im Pres­se­dienst Goog­le News Rea­der liest, was es Neu­es über Huma­nis­mus gibt, erhält ein unge­fäh­res Bild vom hie­si­gen Wort­ge­brauch. Die­ser ist sehr weit ent­fernt von dem, was man wis­sen­schaft­lich über ihn sagen kann; oder gar, was in der „säku­la­ren Sze­ne“ dar­un­ter ver­stan­den wird.

Es ergibt sich ein Sam­mel­su­ri­um von mehr oder min­der will­kür­li­chen Anwen­dun­gen der Begrif­fe Mensch, Mensch­sein und Mensch­lich­keit, oft als eher zufäl­li­ges Füll­wort bei der Beschrei­bung etwa des „bedin­gungs­lo­sen Grund­ein­kom­mens“, der Zuwan­de­rung, der „grie­chi­schen See­le“, der moder­nen oder anti­ken Archi­tek­tur, des Zwecks der Abfall­wirt­schaft, des huma­nen Straf­voll­zugs usw. usf.

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Es ist vollbracht!

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Ziem­lich genau sechs Jah­re lie­gen zwi­schen der Idee zu die­sem Hand­buch „Huma­nis­mus: Grund­be­grif­fe“ – sie stammt von Hubert Can­cik – und der Aus­lie­fe­rung des Wer­kes am 9. Mai 2016. Bereits einen Tag spä­ter war das Kom­pen­di­um auch bei „Ama­zon“ erhältlich.

Die weiße Linie

Foto: Andrè Plath

Das ist eine wei­ße Linie mit Grenz­be­deu­tung. Sie ist auf dem Ber­li­ner Bahn­hof Fried­rich­stra­ße foto­gra­fiert, wo es den „Trä­nen­pa­last“ gab und Ankom­men, Abfah­ren, Ein­stei­gen nur auf Kom­man­do … Der gelern­te Mit­tel­eu­ro­pä­er weiß um die Bedeu­tung die­ser wei­ßen Linie. Den Strich zu über­schrei­ten ist nicht ein­fach nur ver­bo­ten, son­dern man begibt sich und ande­re in Gefahr, wenn man es tut und der Zug fährt ein. Vor­sicht ist gebo­ten. Man kann aber auch kei­nen Platz fin­den im Zug, wenn man zu lan­ge aus­harrt hin­ter der Linie. So oder so sagt die wei­ße Linie, man soll bestimm­te Gren­zen nicht über­schrei­ten. Es gibt „Kul­tur­schran­ken“.

Entscheidung für das Bessere

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Entscheidung für das Bessere Kopie.jpgIn der neu­en (rech­ten) Spal­te „Schau­fens­ter“ erschei­nen Aus­ar­bei­tun­gen, kur­ze oder län­ge­re Kom­men­ta­re oder Doku­men­te, in der Erst­pu­bli­ka­ti­on oder als Dupli­kat mit Ver­weis auf das Ori­gi­nal, über Huma­nis­mus und die Welt, meist die hie­si­ge. Es sind per­sön­li­che Sicht­wei­sen, weni­ger „objek­ti­viert“ als sonst, aber immer um Wahr­heit bemüht, des­halb poin­tier­ter, wie es sich Rent­ner gestat­ten dür­fen, die wesent­lich für sich selbst und weni­ger für „unse­re Sache“ ste­hen, wie Degen­hardt einst sang.

Dies soll auch das Bild sym­bo­li­sie­ren und iro­ni­sie­ren. Das Foto ist am 3. Mai 2011 in der Mit­te von Zwi­ckau ent­stan­den, am Neu­markt. Das Haus gibt es inzwi­schen nicht mehr. Das Bild ist in mei­nen Augen ein Sinn­bild für alle „Wen­den“, hier ist die Zeit um 1990 ste­hen geblie­ben. Das Alte bleibt immer, bis es weg­ge­räumt wird. Das Bild passt auch zu den Umstän­den, die mich auf mei­ne Home­page als „Posau­ne“ zurück­ver­wie­sen haben.

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