Hans Kurella – Notiz

Hans Georg Kurel­la (* 20. Febru­ar 1858 in Mainz; † 25. Okto­ber 1916 in Dres­den) war ein deut­scher Psych­ia­ter. Als pro­duk­ti­ver Autor und Über­set­zer setz­te er sich in Deutsch­land für die Kri­mi­nal­an­thro­po­lo­gie ein, wie sie vor allem von dem ita­lie­ni­schen Psych­ia­ter Cesa­re Lom­bro­so geprägt wur­de. Er popu­la­ri­sier­te das Werk des ita­lie­ni­schen Kri­mi­nal­an­thro­po­lo­gen Cesa­re Lom­bro­so und … Read more

Wilhelm Foerster

Ein Natur­wis­sen­schaft­ler als ethi­scher Huma­nist (* am 16. Dezem­ber in Grün­berg / Schle­si­en; Δ am 8. Janu­ar 1921 in Pots­­dam-Bor­­nim) war Astro­nom, seit 1863 Pro­fes­sor (1875 ordent­li­che Pro­fes­sur; 1891/92 Rek­tor der Ber­li­ner Uni­ver­si­tät), Grün­der und Prä­si­dent der „Deut­schen Gesell­schaft für Ethi­sche Kul­tur“ (1892), Mit­grün­der der URANIA und Direk­tor der Ber­li­ner Stern­war­te (1865) und Grün­dungs­mit­glied der … Read more

Herbert Eulenberg

Dich­ter – 25.01.1876 bis 04.09.1949 Schöp­fer der Monis­ten­hym­ne „Lied der Monis­ten“ Her­bert Eulen­berg: Lied der Monis­ten. Nach Gre­te Ost­wald: Wil­helm Ost­wald, mein Vater. Mit acht Kunst­druck­ta­feln, Stutt­gart 1953, S.137: Frei ist die Mensch­heit, tot sind die Göt­ter, unser ist die­ses Leben und Land. Kei­ne Skla­ven, doch auch kei­ne Spöt­ter, bleibt unser Blick zur Höhe gewandt. Wir kön­nen leben, … Read more

Otto von Corvin

Pas­sa­gen über Cor­vin in Gro­schopp: Dis­si­den­ten S. 112 Allen Pro­mi­nen­ten vor­an stand Otto von Cor­vin (1812–1886), des­sen Schrift Pfaf­fen­spie­gel zwi­schen 1845 und 1885 in Mil­lio­nen­auf­la­ge erschien.[1] Sein Leben spie­gelt die Frei­den­ke­rei bis zu die­sem Zeit­punkt. Cor­vin war Offi­zier gewe­sen und in den Drei­ßi­gern mit dem frei­geis­ti­gen Dich­ter Fried­rich von Sal­let in einem Regi­ment. Aus der … Read more

Eduard Bernstein

(geb. 6. Janu­ar 1850 in Ber­lin; gest. 18. Dezem­ber 1932 in Ber­lin) Theo­re­ti­ker der Arbei­ter­be­we­gung und Begrün­der des „Revi­sio­nis­mus“ durch sei­ne Kern­the­se: Die Bewe­gung ist alles – das End­ziel ist (mir) nichts. Die­ser per­sön­li­che Bezug („mir“) fehlt in den meis­ten Kol­por­ta­gen die­ses Spru­ches, ist aber für die damals nicht nur in der Arbei­ter­be­we­gung unüb­li­che Beto­nung … Read more