Humanistengemeinden

Die drei Foers­t­ers sind die Zen­tral­fi­gu­ren des orga­ni­sier­ten ethi­schen Huma­nis­mus in Deutsch­land. Über drei­ßig Jah­re hin­weg gab es in Deutsch­land eine bis heu­te zu wenig beach­te­te, aber ein­fluss­rei­che frei­den­ke­ri­sche Bewe­gung meist bür­ger­li­cher Intel­lek­tu­el­ler und Fabri­kan­ten. Sie woll­te in der Gesell­schaft eine ethi­sche Kul­tur errei­chen mit einem huma­nis­ti­schen Zuschnitt, ver­stan­den als eine über den Klas­sen und Reli­gio­nen ste­hen­de huma­ni­tä­re Welt­an­schau­ung, die Ent­spre­chun­gen beson­ders im angel­säch­si­schen Raum hat­te, viel­leicht auch von da initi­iert wur­de. Sie ent­stand im letz­ten Jahr­zehnt des 19. Jahr­hun­derts im Kai­ser­reich und wur­de im drit­ten Jahr der Hit­ler-Dik­ta­tur ver­bo­ten. Vie­le füh­ren­de Per­so­nen waren säku­la­ri­sier­te Juden war. Ein Neu­an­fang nach dem Zwei­ten Welt­krieg schei­ter­te im Kal­ten Krieg.

Bis­he­ri­ge Stu­di­en sol­len 2019/20 zu zwei Büchern füh­ren, eines über Rudolph Pen­zig und eines (gemein­sam mit Dr. Eck­hard Mül­ler) zur Deut­schen Gesell­schaft für Ethi­sche Kul­tur.

Hier wer­den dem­nächst eini­ge Tex­te Ein­bli­cke in die­se Geschich­te geben.

 

2008 Die drei berühm­ten Foers­t­ers und die ethi­sche Kul­tur – Vor­trag