Keynote-Referat im Rahmen der Tagung: »Du wirst gebraucht« – 100 Jahre weltliche Schulreform am 28.05.2021
Horst Groschopp
Perspektiven des organisierten Humanismus
… aus der Geschichte der Konfessionsfreien entwickelt.
Was ist Humanismus – Eine (Gottlose) Konfession?
Im Interview erklärt er uns, was Humanismus ist, was einen Humanisten ausmacht und warum die 10 Gebote nicht mehr „up-to-date” sind.
Perspektiven des organisierten Humanismus
Perspektiven des organisierten Humanismus aus der Geschichte der Konfessionsfreien entwickelt
Humanismus im Gebrauch
Unter dieser eher alltags‑, aber weniger wissenschaftstauglichen Überschrift rubrizierte ich mein neues Buch „Konzeptionen des Humanismus“ im Alibri Verlag auf meinem Rechner. Band 4 der Reihe „Humanismusperspektiven“ ist eine literatursoziologische Studie über Humanismen im Humanismus. Sie erfasst über 300 Verwendungen der Worte „Humanismus“ und „humanistisch“ vor allem in der wissenschaftlichen Literatur. Im Folgenden werden die Antworten auf Fragen eines Interviews im Entwurf des Autors wiedergegeben, das im „Humanistischen Pressedienst“ erscheint.
Glücksuche und Überlebenskunst
Die Überschrift zu dieser Information ist eine Kurzfassung des Titels meines kulturwissenschaftlichen Nachwortes zu den jetzt postum veröffentlichten Memoiren von Lotte Strub-Rayß (17.02.1912 bis 06.01.2008) “Verdammt und entrechtet. Stuttgart – Basel – Moskau … 16 Jahre Gulag und Verbannung. Aus dem Nachlass herausgegeben von Konrad Rayß“ (Berlin: Trafo Verlag 2018, 666 S.).
Die Autobiographie ist die Geschichte einer jungen Frau, die nach dem Ersten Weltkrieg in einer schwäbischen bürgerlichen Familie aufwuchs. Sie studierte Kunst an der Stuttgarter Kunstgewerbeschule, verliebte sich in den bekannten Arzt und Dramatiker Friedrich Wolf und erlebte die ganz große Liebe. Früh wandte sie sich der linken Bewegung zu und leistete Widerstand gegen das erstarkende NS-Regime. Sie rettete 1933 die später berühmten Söhne des Dichters Konrad und Markus Wolf und sein Archiv.