Humanismus und Pazifismus – Beitrag zu einer aktuellen Debatte in der „säkularen Szene“

SPD Maifestzeitung 1914

Pazifismus

SPD Maifestzeitung 1914_NEW.jpg_800.jpgSucht man heu­te in der Pres­se das Wort Pazi­fis­mus, dann fin­det es sich meist in nega­ti­ver Anwen­dung als fei­ges Ver­hal­ten, aber zugleich als etwas, was im Bewusst­sein der deut­schen Bevöl­ke­rung zu über­win­den sei, weil die Welt­la­ge es erfor­de­re. Im Umkehr­schluss kann man fol­gern, dass Pazi­fis­mus weit ver­brei­tet ist.

2011 wur­de in Deutsch­land die All­ge­mei­ne Wehr­pflicht aus­ge­setzt. Seit­dem erüb­ri­gen sich Ein­rich­tun­gen wie die am 2. März 1957 gegrün­de­te „Zen­tral­stel­le für Recht und Schutz der Kriegs­dienst­ver­wei­ge­rer aus Gewis­sens­grün­den“ (Zen­tral­stel­le KDV in Frei­burg). Damals, im Kal­ten Krieg, galt schon als Pazi­fis­mus, was nur den Anschein erweck­te, sich den Rus­sen zu ergeben. 

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Religion und Weltanschauung im Recht

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Ende Mai 2017 erschien der zwei­te Band in der von mir her­aus­ge­ge­ben Rei­he „Huma­nis­mus­per­spek­ti­ven“. Der Sam­mel­band von Tho­mas Hein­richs „Reli­gi­on und Welt­an­schau­ung im Recht“ ent­hält acht Auf­sät­ze zu aktu­el­len The­men wie dem Reli­gi­ons- und Ethik­un­ter­richt an der Schu­le, der Inte­gra­ti­on des Islams und dem kirch­li­chen Arbeits­recht und ein Vor­wort von mir.

Lutherehrung 2017

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IMG_3224.jpegIm Fol­gen­den eini­ge kur­ze Anmer­kun­gen in 13 The­sen. Sie ent­stan­den zur eige­nen Vor­be­rei­tung im Vor­feld des Podi­ums „Luther und der Huma­nis­mus“ auf dem „Huma­nis­ten­tag“ am 17. Juni 2017 in der Nürn­ber­ger „Meis­ter­sin­ger­hal­le“. Das Foto (von Joa­chim Gre­be) zeigt die Teil­neh­mer der Podi­ums­de­bat­te von rechts nach links: Dr. Andre­as Fin­cke, Prof. Dr. Armin Pfahl-Traugh­ber, Dr. Frank Schul­ze und Dr. Horst Groschopp.

1. In der gan­zen Geschich­te des Luthe­ris­mus sind bei ihrer Betrach­tung min­des­tens drei Ebe­nen zu unter­schei­den: Luther in sei­ner Zeit, Luther­bil­der in den ver­schie­de­nen Epo­chen und der Streit um Luthers heu­ti­ge Bedeu­tung. Dabei sind auch die ver­schie­de­nen Sub­jek­te zu unter­schei­den, die Luther folg­ten oder ihn bekämpf­ten, die Luther inter­pre­tier­ten in ihrem Für und Wider bis heu­te. Ähn­li­ches gilt für den Huma­nis­mus, der zur Zeit Luthers ein ande­rer ist als in der Gegen­wart, zumal es auch hier ein Für und Wider gibt.

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Neuausgabe der Max-Hoelz-Biographie

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cover_hoelz_mimesis.jpg(Mailand/Zwickau) Der auf dem deut­schen Markt neue ita­lie­ni­sche „Mime­sis Ver­lag“ hat den frei­den­ke­ri­schen Klas­si­ker „Vom ‘Wei­ßen Kreuz‘ zur ‘Roten Fah­ne’“ von 1929 (Malik-Ver­lag) neu her­aus­ge­ge­ben und mit einem Vor­wort von mir ver­se­hen, dass die neue­ren Befun­de zur Bio­gra­phie von Max Hoelz (1889–1933) und zur Werk­ge­schich­te zusammenfasst.

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Humanismus aktuell

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Horst Gro­schopp: Huma­nis­mus aktu­ell. Zur Debat­te um das Ver­hält­nis von Säku­la­ris­mus, Huma­nis­mus und Athe­is­mus. Fünf The­sen. In: MIZ. Poli­ti­sches Maga­zin für Kon­fes­si­ons­lo­se und Athe­is­tIN­NEN. Aschaf­fen­burg 2016, 46. Jg., H. 4,  S. 26–29.
 

Der junge Honecker

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Mar­tin Sab­row: Erich Hon­ecker. Das Leben davor. 1912–1945. Mün­chen: C. H. Beck Ver­lag 2016, 624 S., 62 Abb., ISBN 978–3‑406–69809‑3, 27,95 €

http://www.chbeck.de/Sabrow-Erich-Honecker/productview.aspx?product=16554253