Rezension Stefan Schröder Freigeistige Organisationen

Das Buch ist die Druck­fas­sung der 2017 erfolg­reich ver­tei­dig­ten Dis­ser­ta­ti­on. Der Autor begrün­det, war­um die Erfor­schung dezi­diert nicht­re­li­giö­ser Orga­ni­sa­tio­nen („kol­lek­ti­ve Akteu­re“, S. 2, 31 u.a.) Gegen­stand einer reli­gi­ons­wis­sen­schaft­li­chen Arbeit ist, die sich als „Groun­ded Theo­ry“ ver­steht (vgl. S. 83–98). So sehr die Argu­men­ta­ti­on ein­leuch­tet, dies gesche­he wegen „ihrer häu­fig aus­ge­präg­ten Reli­gi­ons­be­zo­gen­heit“ (S. 5), wor­aus sich … Read more

Von der Kirchenkritik zum Humanismus

Am 10. April 2019 erschien im Aschaf­fen­bur­ger Ali­bri Ver­lag in der Rei­he “Huma­nis­mus­per­spek­ti­ven” (Band 5) der von mir her­aus­ge­ge­be­ne und mit einem Vor­wort ver­se­he­ne Sam­mel­band von Johan­nes Neu­mann: Huma­nis­mus und Kir­chen­kri­tik. Bei­trä­ge zur Auf­klä­rung. Mit einer bio­­­gra­­phisch-biblio­­gra­­phi­­schen Stu­die von Theo­dor W. Bei­ne und einem Nach­wort von Ursu­la Neu­mann (294 S., ISBN 978–3‑86569–288‑7); zum Inhalts­ver­zeich­nis. Das … Read more

Kurzbiographie Ursula Neumann

1946 bis 2022; Diplom­theo­lo­gin (kath.) 1970, Diplom­psy­cho­lo­gin 1981; 1970–1978 Ver­wal­te­rin einer Assis­ten­ten­stel­le für kath. Kir­chen­recht an der Uni­ver­si­tät Tübin­gen, Refe­ren­tin im Schul­re­fe­rat der Diö­ze­se Rot­ten­burg, Reli­gi­ons­leh­re­rin; 1973–1978 Aus­bil­dung zur Ehe- und Lebens­be­ra­te­rin; 1976–1986 Aus­bil­dung zur ana­ly­ti­schen Psy­cho­the­ra­peu­tin in Stutt­gart, 1978–1982 Hono­rar­kraft an der evan­ge­li­schen Psy­cho­lo­gi­schen Bera­tungs­stel­le Reut­lin­gen und seit 1986 ana­ly­ti­sche Psy­cho­the­ra­peu­tin in eige­ner Pra­xis; … Read more

Kurzbiographie Johannes Neumann

Prof. Dr.; geb. 23. Novem­ber 1929, gest. 5. Mai 2013; Hoch­schul­leh­rer, Kir­chen­recht­ler und Rechts- und Reli­gi­ons­so­zio­lo­ge; Volks­schu­le in Königs­berg; Ver­trei­bung der Fami­lie 1945; Gym­na­si­en in Brandenburg/Havel, Plauen/Vogtland, Erfurt und Mün­chen-Pasing; Abschluss Theo­­lo­­gie-Stu­­di­um in Mün­chen 1954; Pries­ter­amts­kan­di­da­tur und Stu­di­um des kano­ni­schen Rechts; 1955 Pries­ter­wei­he; 1955–1958 Reli­gi­ons­leh­rer; ab 1. Novem­ber 1958 Ver­tre­tung­s­tel­le am Kano­nis­ti­schen Insti­tut der Uni­ver­si­tät … Read more

Von der Kirchenkritik zum Humanismus

Vor­wort Jeder Huma­nis­mus, der mehr ist als eine phi­lo­so­phi­sche Aus­den­kung, der sogar eine gesell­schaft­li­che Rea­li­tät besitzt oder besaß, zeich­net sich durch meh­re­re Eigen­schaf­ten aus: Die Aus­sa­gen sei­ner Anhän­ger­schaft sind umfas­send und mehr­di­men­sio­nal auf den „gan­zen Men­schen“ bezo­gen. Sie rich­ten sich an die „Mensch­heit“ in deren Namen, trans­por­tie­ren kul­tu­rel­le Bot­schaf­ten in der Span­ne zwi­schen Barm­her­zig­keit und … Read more

Rudolph Penzig Kurzbiographie

Rudolph Pen­zig Kurz­bio­gra­phie Geb. am 30.1.1855 in Sam­nitz (Lie­gnitz); gest. am 20.4.1931 in Ber­lin. Zen­tral­fi­gur des orga­ni­sier­ten dt. (frei­geis­ti­gen) Huma­nis­mus bis in die Wei­ma­rer Repu­blik; Ein­tritt in die Ber­li­ner Huma­nis­ten­ge­mein­de 1893 (gegrün­det 1887), der Keim­zel­le der Dt. Gesell­schaft für Ethi­sche Kul­tur; Ber­­lin-Char­­lo­t­­ten­­bur­­ger Stadt­rat; Dozent an der Frei­en Hoch­schu­le Ber­lin; berufl. Tätig­keit als Moral­päd­ago­ge für Schwer­erzieh­ba­re. … Read more