Himmlischer Fußball

Foto: pixabay.com, gemeinfrei

Es soll einen Fuß­ball­gott geben, sagen sogar Men­schen, denen es nach ihrem Glau­ben ver­bo­ten ist, einen ande­ren Gott neben dem ihrer Haupt­re­li­gi­on zu haben. Ande­re wie­der­um sagen, Fuß­ball sei eine Reli­gi­on und heu­te mäch­ti­ger in ihrem Gebrauch als Islam und Chris­ten­tum zusam­men.

Die weiße Linie

Foto: Andrè Plath

Das ist eine wei­ße Linie mit Grenz­be­deu­tung. Sie ist auf dem Ber­li­ner Bahn­hof Fried­rich­stra­ße foto­gra­fiert, wo es den „Trä­nen­pa­last“ gab und Ankom­men, Abfah­ren, Ein­stei­gen nur auf Kom­man­do … Der gelern­te Mit­tel­eu­ro­pä­er weiß um die Bedeu­tung die­ser wei­ßen Linie. Den Strich zu über­schrei­ten ist nicht ein­fach nur ver­bo­ten, son­dern man begibt sich und ande­re in Gefahr, wenn man es tut und der Zug fährt ein. Vor­sicht ist gebo­ten. Man kann aber auch kei­nen Platz fin­den im Zug, wenn man zu lan­ge aus­harrt hin­ter der Linie. So oder so sagt die wei­ße Linie, man soll bestimm­te Gren­zen nicht über­schrei­ten. Es gibt „Kul­tur­schran­ken“.

HVD vor neuer Wende

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Es sind zwei Mel­dun­gen kurz vor dem Jah­res­wech­sel 2015/2016, die jeden Beob­ach­ter der Geschi­cke des „Huma­nis­ti­schen Ver­ban­des“ (HVD) zum Nach­den­ken brin­gen und die, zusam­men betrach­tet, Andeu­tun­gen geben, in wel­che Rich­tung es geht. Da ist zum einem das Pro­blem, wie viel Welt­an­schau­ungs­ge­mein­schaft der Ver­band künf­tig vor­zei­gen wird; zum ande­ren, wie und wo er dies tut und wel­che Rol­le dabei sei­ne eige­nen Medi­en spie­len wer­den, beson­ders die Zeit­schrift „dies­seits“, gedruckt wie online.

Humanistische Weihnachtsfeierei?

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Was soll das sein, eine huma­nis­ti­sche Weih­nachts­fei­er, wo doch schon unklar ist, was eine huma­nis­ti­sche Jugend­wei­he aus­zeich­net? Par­don, das heißt „Jugend­fei­er“, damit kein Ossi ver­steht, wor­um es sich han­delt, da doch Jugend­li­che pau­sen­los etwas fei­ern oder gefei­ert haben, als sie noch kei­ne Müt­ter oder Väter waren und in der DDR das fal­sche, weil staats­na­he Fest begin­gen. Da müs­sen sie nun lei­den und das Netz durch­su­chen, wonach bei ihnen für ihre erwach­sen wer­den­den Kin­der nun ein Ritu­al­be­darf zuwächst.